Auch unter dem Eis geht das Leben weiter. Der kleine Gebirgsbach kämpft sich hier und da an die Oberfläche, um sich zu zeigen. Ein Wechselspiel zwischen Freiheit und Gefangenschaft. Wenn dann der Sommer über den Winter gesiegt hat, hat auch der kleine Bach den Kampf gegen das Eis gewonnen. Und wenn sie nicht gestorben sind …
Unter dem Eis
Jan. 28
Hühnerstall
Jan. 24
Der Winterurlaub liegt hinter mir. Sonne, Schnee, gutes Essen und … natürlich Après-Ski. Der beliebteste Treffpunkt dafür war (ist natürlich noch) der „Hühnerstall“. Hier findet sich Alles, was zu einer Après-Ski Party gehört. Heisse … Getränke, kühles Bier, Jagertee und die entsprechende Musik. Sollte es euch also mal ins österreichische See im Paznauental verschlagen, dann lasst euch den Besuch im Hühnerstall nicht entgehen.
Winterwelt
Jan. 4
Der Winter weiß wieder einmal nicht was er will. Den einen Tag überrascht er uns mit seiner weisen Pracht, den anderen Tag nimmt er uns alles wieder weg. Übrig bleibt nur Matsch und tonnenweise Streumaterial auf den Wegen. Aber was soll’s, wir sind in dieser Hinsicht schon einiges gewohnt.
Vollmond
Okt. 22
Es ist Oktober, im kurzärmligen T-Shirt, in kurzen Hosen und in Sandalen stelle ich mein Stativ auf, um den Vollmond über dem Mittelmeer einzufangen. Der Mond zeichnet seine Leuchtspur auf das Wasser und mit Grauen denke ich an die herbstlichen Temperaturen in Deutschland.
Good Bye
Sep. 9
Wie man unschwer erkennen kann, der Abriss der sogenannten „Wahrzeichen von Gera“ hat bereits begonnen. Mit aufwendiger Technik werden die 3 Schornsteine zurück gebaut.
Auch wenn Bürgerbewegungen den Abriss dieser Erkennungsmerkmale verhindern wollten, so hat doch die Notwendigkeit die Oberhand gewonnen. Die nicht aufbringbaren finanziellen Mittel zur Erhaltung dieses „Wahrzeichen“ übersteigen die Kosten des Abrisses bei Weitem.
Der Reisende, der die Annäherung an Gera daran erkannte, wird sich mit der fehlenden Orientierungsmöglichkeit abfinden müssen.
Wahlergebnis
Aug. 31
Landtagswahl
Aug. 30
Drei Mal werden die thüringer Bürger dieses Jahr an die Wahlurnen gerufen. Heute steht mit der Wahl zum Thüringer Landtag wieder so ein Schauspiel und Ereignis auf dem Plan.
Ein Schauspiel für die Bürger, die zu DDR-Zeiten nach freien Wahlen geschrien haben. Ein Teil dieser Bürger verzichtet aber auf das freie Wahlrecht und ist zu faul zur Stimmabgabe. Wenn man so ein Recht erst einmal erkämpft hat, macht es keinen Spass mehr und man kann sich hinterher der Verantwortung entziehen, egal ob man indirekt mit der Nichtwahl das Ergebnis beeinflusst hat.
Ein Schauspiel auch für die Bürger, die beobachten können, wie manche Wähler nichts aus der Geschichte, speziell aus der ostdeutschen Geschichte, gelernt haben. Genau diese Wähler glauben den konzeptlosen Äußerungen der Partei, die als Nachfolger der damaligen DDR-Herrschaft angetreten ist. Wie blind müssen Bürger sein, die DAS wählen, was wir vor 20 Jahren zu Fall gebracht haben. Letztlich trägt dann wieder Keiner die Schuld und das Gejammer ist groß.
„Gute Nacht“ Deutschland, mit solcher Wählerschaft.
in Trümmern
Aug. 23
Folgendes Szenario: zwei F16-Kampfjets steigen auf, die Sonne steht bereits hoch am Himmel, die Piloten klappen ihr Sonnenschutzvisier herunter. Wie so oft ist es ein Flug ins Ungewisse. Mit hoher Geschwindigkeit nähern sie sich dem erklärten Kampfziel. Der Computer meldet „Ziel erkannt“, die Feuerknopfsicherung wird entfernt, der Staffelkommandant nickt kurz, und fast gleichzeitig feuern die beiden Piloten ihre Raketen auf das Ziel ab. Wie im Lehrbuch drehen die Maschinen rechs und links ab. Wenige Augenblicke später schlagen vier Raketen in das Gebäude ein. Noch lange bevor sich die Qualmwolken verzogen haben, sind die Jets von Himmel verschwunden. Viele Menschen wurden in Sekundenbruchteilen obdachlos.
Nun … so dramatisch hat es sich hier nicht abgespielt. Der Abrissbagger ist einem Hochhaus zu Leibe gerückt. Der Bevölkerungsrückgang sorgt für enormen Leerstand in den Wohngebieten. Vor der Wende mussten viele Menschen lange auf eine solche Wohnung warten. Aber was soll‘s, frei nach dem Motto „bauen wir auf und reißen nieder, haben wir Arbeit immer wieder“.
aus dem Dunkel ans Licht
Juli 30
Weg in den Himmel
Juli 12
Dies ist evtl. der Weg in den Himmel. Viele suchen lange nach diesem Weg.
Beim genaueren Betrachten fallen die angerosteten Sprossen der Leiter auf. Sollte das etwa nicht der Weg in dem Himmel sein, sondern in die andere Richtung?
Das Urteil darüber möchte ich dem jeweiligen Betrachter überlassen.